Dortmund: Zwölf Verbände schreiben offenen Brief an OB Sierau: Autospuren zu Radfahrstreifen umwandeln

In einem offenen Brief an Oberbürgermeister Ullrich Sierau setzen sich 12 Verbände mit Nachdruck dafür ein, auch in Dortmund Fahrspuren  in temporäre Radfahrstreifen umzuwandeln. Darüberhinaus macht das Bündnis konkrete Vorschläge, wo und wie im Stadtgebiet diese Maßnahmen leicht umzusetzen sind.

Der Offene Brief an den Oberbürgermeister ist hier zu finden, die Steckbriefe der vorgeschlagenen Strecken hier.

Außerdem soll es am 19. Mai eine Testfahrt geben: „Auf dem Heiligen Weg wird es nördlich der Ernst-Mehlich-Straße von 17 bis 18 Uhr einen temporären Radfahrstreifen auf dem rechten Fahrstreifen geben. Die Aktion ist als Demonstration angemeldet und wird von der Polizei begleitet.“

Die Unterzeichner:

Werner Blanke
ADFC Dortmund

Sven Teschke
Aufbruch Fahrrad Dortmund

Marcus Patrias
Bund Deutscher Architekten BDA Dortmund Hamm Unna

Thomas Quittek
BUND Dortmund

Heide Kröger-Brenner
Greenpeace Dortmund

Friedrich Laker
Klimabündnis Dortmund

Kristin Henrichvark
Nachbarschaftsinitiative Kaisern!

Simone Kah
Parents For Future Dortmund

Dr. Matthias Albrecht
Runder Tisch zur Prävention von Kinderunfällen

Karl-Otto Clemens
Seniorenbeirat der Stadt Dortmund

Peter Fricke
VeloCityRuhr

Lorenz Redicker
Verkehrsclub Deutschland Kreisverband Dortmund-Unna

Mehr dazu bei VeloCityRuhr.

 

Wall zwischen Arndtstraße und Kaiserstraße. Fuß- und Radverkehr können hier kaum Abstand halten, egal ob schiebend oder fahrend. Einige Meter weiter links gibt es auf dem überdimensionierten Wall drei Fahrstreifen in Richtung Norden für den Autoverkehr, von denen man einfach einen für den Radverkehr hätte abtrennen können. Dass das leicht machbar gewesen wäre kann man daran sehen, dass unmittelbar südlich dieser Stelle wochenlang zwei der drei Fahrstreifen gesperrt wurden als Schutz vor den Rasern auf dem Wall. (Foto: Dirk Becker)