über uns

Wir haben ein Bündnis gegründet, weil wir gerne Rad fahren und uns mit den schlechten Bedingungen in Bochum nicht mehr abfinden.

Bochum hat hier viel Nachholbedarf! Die Stadt Kopenhagen oder die Niederlande zeigen, wie es geht. Und endlich tut sich auch in Deutschland etwas: Berlin hat als erstes Bundesland nach einer erfolgreichen Bürgerbewegung ein Mobilitätsgesetz, das verbindliche Zielvorgaben zum Ausbau der Radinfrastruktur beinhaltet – und das Land NRW muss sich Dank der überaus erfolgreichen Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“ nun auch mit dem Thema Radverkehr intensivst beschäftigen.

Im Juni 2019 hat Bochum den „Klimanotstand“ ausgerufen – sehr gut! Frage: Ob sich das wohl positiv und in absehbarer Zeit auf wirkliche Veränderungen der Infrastruktur für den Radverkehr auswirkt? Wir setzen uns dafür ein!

Unser Bündnis ist überparteilich (!), generationenübergreifend, vorurteilsfrei und geschlechterneutral. Allerdings wählen wir für die Textgestaltung ganz unterschiedliche Schreibweisen – je nach Meinung der Verfasserin/des Verfassers des jeweiligen Beitrags. Wir sind undogmatisch – daraus entstehende Irritationen bitten wir zu entschuldigen. Beiträge, welche die Meinung einzelner Personen oder eine spezifische Anschauung von Initiativen/Organisationen widergeben, kennzeichnen wir entsprechend.

Wir haben gemeinsame Forderungen entwickelt

Unser Ziel: Mit Spaß statt Stress in Bochum Rad fahren, und zwar in jedem Alter. Deshalb fordern wir:

Mehr Platz fürs Radfahren
✔ Durchgängige, breite und deutlich markierte Radwege einrichten
✔ Rad- und Gehwege klar trennen
✔ Fahrspuren und Parkstreifen zu Radwegen umbauen
✔ Fahrradstraßen einrichten
✔ Lücken im Radwegenetz schließen
✔ Die Innenstadt und alle Stadtteilzentren fahrradfreundlich umgestalten
✔ Autofreie Zonen ausweiten

Überall entspannt und sicher Rad fahren
✔ Radwege an allen verkehrsreichen Straßen, gerade an den Radialstraßen
✔ Tempo 30 überall dort, wo keine Radwege vorhanden sind
✔ Radwegparken und Geschwindigkeiten stärker kontrollieren
✔ Geschützte Radwege („protected bikelanes“) an Gefahrenstellen

Fahrradfreundliche Kreuzungen und Ampeln
✔ Grüne Welle für den Radverkehr
✔ Sicheres Abbiegen ermöglichen
✔ Radwege rot asphaltieren
✔ Sobald möglich, „Rechtspfeil“ für den Radverkehr anwenden

Flächendeckend Stellplätze fürs Rad
✔ Besonders an Haltestellen, an Schulen, an öffentlichen Plätzen…
✔ Kostenlose Stellplätze in Parkhäusern, z.B. im Bermudadreieck
✔ Bei allen Bauvorhaben Stellplätze einfordern, z.B. an Supermärkten…

Um diese Ziele umzusetzen, braucht Bochum mehrere Radverkehrsbeauftragte, mit Vetorecht bei allen Planungen, die den Radverkehr betreffen, auch in den Bezirken.

Die Forderungen sind auch hier im pdf-Format zu finden.

Die „Radwende Bochum“ wird bisher unterstützt von: