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Hallo liebe Radfahrende,

am Mittwoch, den 03.06.2026, ist Weltfahrradtag. Das soll gemeinsam gefeiert werden: Statt der regulären Vollversammlung findet an diesem Tag um 19 Uhr ein kleines Sommerfest vor der KoFabrik statt.
Geplant ist ein entspannter Abend mit Grillen, gemeinsamem Essen und guten Gesprächen. Wer möchte, kann gerne etwas zu essen mitbringen – Salate, Brot, Snacks, Getränke oder etwas für den Grill sind willkommen.
Außerdem soll gemeinsam an zukünftigen Aktionen gearbeitet werden. In lockerer Runde können Ideen gesammelt, weiterentwickelt und festgehalten werden. So kann aus ersten Gedanken direkt eine Grundlage für die nächsten Radwende-Aktivitäten entstehen.
Das Fest ist eine gute Gelegenheit, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Menschen kennenzulernen und Menschen wiederzusehen, die länger nicht dabei waren. Auch Personen aus anderen Initiativen sind herzlich willkommen.
Alle sind eingeladen – egal ob regelmäßig aktiv, länger nicht dabei, aus einer anderen Initiative oder einfach interessiert.
Für die Planung wäre eine kurze Rückmeldung hilfreich, wer ungefähr dabei ist und ob etwas zu essen oder zu trinken mitgebracht wird.
Rückmeldung bitte an info@radwende-bochum.de
Viele Grüße
Radwende Bochum
Opeltrasse nach Sperrung wieder geöffnet
Die gerade erst eröffnete Opeltrasse sollte wegen Bauarbeiten an der A 448 für voraussichtlich ein Jahr zwischen der Wiemelhauser Straße und der Steinkuhlstraße gesperrt werden. Zur Zeit ist sie allerdings wieder geöffnet.
Die Opeltrasse ist überraschend wieder für den Radverkehr freigegeben worden, da das ausführende Bauunternehmen an der A448 kompakteres Gerät als geplant einsetzt. Die Fahrbahnbreite wird dafür jedoch aus Gründen der Verkehrssicherheit stellenweise auf zwei Meter reduziert. Zudem handelt es sich lediglich um eine temporäre Lösung: Die Autobahn Westfalen hat bereits angekündigt, die Trasse im späteren Bauverlauf erneut voll zu sperren. Über den Zeitpunkt machte sie keine Angaben.
bochum.adfc.de/artikel/opeltrasse-fuer-lange-zeit-gesperrt
Verkehrsversuch in Linden für mehr Lebensqualität
Weniger Autoverkehr, Radverkehr auf die Fahrbahn und mehr Raum für Fußgänger:innen: Ende April startete in Linden ein einjähriger Verkehrsversuch.
Der Radverkehr wird künftig auf der Fahrbahn geführt, während die Gehwege wieder vollständig den Fußgänger:innen zur Verfügung stehen. Gleichzeitig wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Rahmen des Verkehrsversuchs von 30 auf 20 km/h reduziert.
Der Verkehrsversuch soll wichtige Erkenntnisse für den geplanten Umbau der Straße liefern, der im Zuge des späteren Austauschs der Straßenbahngleise vorgesehen ist. Die wissenschaftliche Begleitung übernimmt unter anderem die Hochschule Bochum. Teil der Evaluation ist außerdem eine Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.
Artikel des ADFC Bochum
Es gibt aber auch Kritik an dem Verkehrsversuch:
bovelo: Katastrophaler Verkehrsversuch in Bochum Linden
Ab Juni: Radfahrschule für Frauen* in Bochum
Neues Angebot: Radfahrschulkurse für Erwachsene beim ADFC Bochum
Vor einigen Wochen haben wir, Birgit, Gabi und Judith – drei engagierte ADFC-Mitglieder – ein zweitägiges Trainer:innenseminar bei der Radfahrschule des ADFC Düsseldorf absolviert. Dabei wurden wir von erfahrenen Radtrainern aus Düsseldorf und Wuppertal ausgebildet. Danke nochmal an Klaus, Eric und Rainer für ihre geduldige Art und die strukturierte Fortbildung!
Auf Basis unserer Ausbildung bauen wir in Bochum jetzt eine dauerhafte ADFC-Radfahrschule für Erwachsene auf. Dort werden Anfänger:innen und Wiedereinsteiger:innen dabei unterstützt, sicher und selbstbewusst Fahrrad zu fahren.
bochum.adfc.de/neuigkeit/ab-juni-radfahrschule-fuer-frauen-in-bochum
Fahrradmonitor: Studie zeigt soziale Unterschiede beim Radfahren von Kindern
Der neue #Fahrradmonitor zeigt besorgniserregende Ergebnisse: Nur ca. 1/3 der Kinder nutzt das Rad für Schule/Kita. Der Hauptgrund ist Angst vor großen Autos; 75 % fürchten, angefahren zu werden.
BMV Fahrradmonitor
Für die Studie »Fahrradmonitor« sind erstmals Kinder zwischen 6 und 13 Jahren befragt worden. Die leitende Forscherin Franziska Jurczok sagt, was die sich wünschen und warum bei der Verkehrserziehung so viel vom Verhalten der Eltern abhängt.
Artikel im Spiegel (leider mit Bezahlsperre)
Was niederländische Kinder besonders glücklich macht
In einer UNICEF-Studie über das Wohlbefinden von Kindern hat es Deutschland nur auf einen hinteren Platz geschafft. Die Niederlande hingegen stehen ganz oben auf der Liste.
"Wir lassen die Kinder erstmal Kinder sein", sagen viele Eltern in den Niederlanden - und dazu gehört nicht nur, viel zu spielen und bei Wind und Wetter draußen zu sein, sondern auch ein bewusster Erziehungsansatz.
Wichtig ist aber auch das familiäre Umfeld. Fixpunkte wie ein gemeinsames Frühstück oder Abendbrot sowie Eltern, die in Teilzeit arbeiten, zählen zu den Standards niederländischer Familien.
Ebenso das Fahrrad, das für mehr als ein Drittel aller Niederländer das wichtigste Fortbewegungsmittel ist. Ihre Kinder sitzen schon sehr früh im Sattel, lernen, wie man sich eigenverantwortlich im Straßenverkehr bewegt - und sind so bereits als Jugendliche weitgehend unabhängig vom Mama- oder Papa-Taxi.
tagesschau.de

Par­kende Autos gefähr­den Sicher­heit von Fuß­gän­gern und Rad­fah­rern
Parkende Autos sind für Radfahrer ein weit größeres Sicherheitsproblem, als bisher bekannt und in der amtlichen Statistik sichtbar. Während offiziell nur fünf Prozent aller Unfälle mit verletzten Fußgängern und Radfahrern im Zusammenhang mit parkenden Kraftfahrzeugen stehen, ist es jedoch nach der neuen, vertiefenden Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV) mit 18 Prozent fast jeder Fünfte
UDV:Par­kende Autos gefähr­den Sicher­heit von Fuß­gän­gern und Rad­fah­rern
Die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Rad­fah­re­r:in­nen steigt,
zumindest in Deutschland. Das ist auch kein Wunder – bei der Politik.
Es ist eine der Merkwürdigkeiten in der deutschen Politik: Wenn der Autoverkehr zunimmt, dann braucht es natürlich neue Straßen. So werden im Jahr 2026 ernsthaft noch Autobahnen (aus)gebaut – wo doch schon jetzt die Mittel für die Instandhaltung und -setzung der vorhandenen knapp und umkämpft sind.
Doch nun nimmt regional der Radverkehr zu. Mehr Menschen legen Strecken per Rad zurück. Und was passiert? Bekommen wir Fahrradschnellwege, flächendeckend geschützte und breite Radspuren, abbiegesichere Kreuzungen, vielleicht gar angepasste Ampelschaltungen und konsequente Räumdienste im Winter? Vielleicht in einem Paralleluniversum. Aber jedenfalls nicht hier.
Einer aktuellen Analyse des Europäischen Verkehrssicherheitsrats zufolge ist EU-weit die Zahl der getöteten Rad­fah­re­r:in­nen von 2014 bis 2024 um 0,5 Prozent jährlich gesunken. In Deutschland ist sie derweil jährlich um 1,5 Prozent gestiegen. Das bedeutet: Es ginge besser. Aber es ist politisch offenbar nicht gewollt.
Artikel in der TAZ vom 28.04.2026
Fahrradsternfahrt Ruhr am 4. Juli 2026 in Duisburg
Duisburg – das Tor zum Ruhrgebiet, zum Rheinland und zum Niederrhein. Hier, wo die Ruhr in den Rhein mündet, schlägt das Herz einer vielfältigen Stadtgesellschaft.
Die Ortsgruppen des ADFC und VCD (Verkehrsclub Deutschland) sowie VeloCityRuhr laden euch zur Fahrradsternfahrt.Ruhr 2026 ein.
„Verbindungen schaffen – gemeinsam unterwegs für eine nachhaltige Zukunft“
Radfahren ist mehr als Fortbewegung – es schafft Verbindungen.
Es verbindet Menschen miteinander und mit ihrer Umwelt. Wer sich aufs Rad schwingt, kommt schnell ans Ziel und ins Gespräch.
Fahrradsternfahrt Ruhr

Terminhinweise


3. Juni 2026, 19:00 - 21:00
Monatliches Treffen der Radwende Bochum
Sommerfest am Weltfahrradtag


20. Juni 2026, 12:00 - 16:00
Velotopia - Radwerkstatt

26. Juni 2026, 19:00 - 21:00
Critical Mass

1. Juli 2026, 19:00 - 21:00
Monatliches Treffen der Radwende Bochum

4. Juli 2026
Fahrradsternfahrt Ruhr

18. Juli 2026, 12:00 - 16:00
Velotopia - Radwerkstatt

24. Juli 2026, 19:00 - 21:00
Critical Mass
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